Juli 2011

Liebe LeserInnen,

das Kloster Meister Eckhart hat einen Ort: 17291 Rittgarten

die vielleicht 100 Einwohner zählende kleine Gemeinde Rittgarten besteht aus dem ehemaligen Gutshaus der Familien von Armin mit Speicher, Stallungen und dem ausgedehnten Landschaftspark aus dem 19. Jahrhundert mit einem schmalen aber 2 km langen See, dem angrenzenden Friedhof mit seiner Glocke aus der abgerissenen 1711 erbauten Fachwerkkirche, der alten jetzt privat genutzten Schule, einigen Schnitterkasernen und Angestelltenhäusern, sowie zwei Ansiedlungen mit den sogenannten Bodenreformhäusern, der “Wüsten Kirche”, wie die im Dreißigjährigen Krieg zerstörte Feldsteinkirche mit einer Schutzmauer heute genannt wird und nicht zu vergessen dem Bio – Bauernhof der Familie Wesche, deren Vermittlung der Verein den Hauskauf von der alleinstehenden Besitzerin verdankt.

Der Preis war fair und angemessen.

Auf der Webseite der Nachbargemeinde Schapow lesen wir, dass die ganze Gegend im Endmoränengebiet Feldberg- Fürstenwerder liegt und die aus der Eiszeit mitgeführten Gesteinsmassen nicht nur häufig in der Natur vorzufinden sind, sondern auch die landwirtschaftliche Bearbeitung der Äcker erschweren.

Das neue Klostergebäude befindet sich mitten im Dorf und wurde als Dreier- Ensemble wahrscheinlich in den dreißiger Jahren vom Gutsherrn für fest angestellte Mitarbeiter erbaut.

Zu dem Wohnhaus mit 4 Zimmern, Küche und Bad gehören 2200 m² Land, auf dem sich noch eine alte Scheune befindet, die einmal als Kapelle und Begegnungshaus dienen soll. Dieses von seinen Proportionen her interessante Gebäude ist leider besonders vom Verfall bedroht.

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